Heißes Eisen

Bei der Untersuchung des Selbstmords eines Kollegen kommt der Polizist Dave Bannion einem weitverzweigten Verbrechersyndikat auf die Spur. Es terrorisiert die Bevölkerung einer Stadt, ihr Boss ist sogar Leiter der Stadtverwaltung. Als er sich weigert, seine Ermittlungen einzustellen, wird seine Frau ermordet. Er lässt sich vom Dienst suspendieren, um auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei erhält er Unterstützung von der Gangsterbraut Debbie, die sich rächen will, weil ihr der Verbrecher Vince heißen Kaffee ins Gesicht schüttete und sie nun für immer entstellt ist. Als sie erfährt, dass die Polizistenwitwe Duncan die Verbrecher mit entlarvenden Dokumenten erpresst, erschießt sie diese und sorgt so für die Veröffentlichung des Materials.
HEISSES EISEN zeichnet das Bild einer Gesellschaft, in der das Verbrechen die Herrschaft übernommen hat. Im Gegensatz zu den zynischen Privatdetektiven des Film noir ist der Gegenspieler in diesem Film, der Polizist, von großer moralischer Rigorosität und wird dabei dennoch dem Gangsterboss immer ähnlicher.

US 1953, 89 Min., FSK ab 16 Jahren
Regie:
Fritz Lang
Drehbuch:
Sydney Boehm
Besetzung:
Lee Marvin, Glenn Ford, Gloria Grahame, Jocelyn Brando, Alexander Scourby,
Kamera:
Charles Lang


US 1953, 89 Min., FSK ab 16 Jahren
Regie:
Fritz Lang
Drehbuch:
Sydney Boehm
Besetzung:
Lee Marvin, Glenn Ford, Gloria Grahame, Jocelyn Brando, Alexander Scourby,
Kamera:
Charles Lang


zur Zeit läuft dieser Film in keinem der Breitwandkinos


Matthias Helwig
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