Susanne Wolff in STYX
Susanne Wolff in STYX

FSFF-Eröffnungsfilm STyX im Rennen um den Europäischen Filmpreis

Fsff-Eröffnung mit STYX-Drehbuchautorin Ika Künzel

Das Hochseedrama "Styx", der diesjährige Eröffnungsfilm des Fünf Seen Filmfestivals FSFF, hat Chancen auf eine Nominierung für den Europäischen Filmpreis. Nach Angaben der Europäischen Filmakademie sind insgesamt 49 Filme aus 35 Ländern im Rennen, darunter auch der Film "Styx" von Wolfgang Fischer. "Die Vorauswahl von 'Styx' für den Europäischen Filmpreis bestätigt die richtige Wahl unseres Eröffnungfilms. Jetzt hoffe ich um so mehr, dass dieser sehr berührende Film auch das Publikum des Fünf Seen Filmfestivals begeistern wird", betont FSFF-Festivalleiter Matthias Helwig. Zur Eröffnung des Fünf Seen Filmfestivals am 6. September in der Starnberger Schlossberghalle kommt "Styx"-Drehbuchautorin Ika Künzel. Regisseur Wolfgang Fischer wird in einer Videobotschaft das Festivalpublikum begrüßen.

In "Styx" wird eine Frau auf einem Segeltörn mit dem Leid der Bootsflüchtlinge konfrontiert. Bildgewaltig erzählt der Film von der Kölner Notärztin Rike (Susanne Wolff), die von Gibraltar mit ihrem Segelboot eine lange Urlaubsreise zur Atlantikinsel Ascension Island antritt. Sie will allein sein, eine Auszeit von ihrem stressigen Job in Köln nehmen. Nach einem Sturm findet sie sich in unmittelbarer Nachbarschaft eines hoffnungslos überladenes Flüchtlingsboots wieder. Die Besatzung von mehreren Dutzend Menschen schwebt in akuter Lebensgefahr. Rike versucht, über Funk Rettung herbeizurufen, kann jedoch niemanden erreichen. Sie ist gezwungen, die Situation selbst in die Hand zu nehmen. Die deutsch-österreichische Koproduktion hatte bei der vergangenen Berlinale (68. Berliner Filmfestspiele) in der Sektion Panorama Weltpremiere gefeiert.

Matthias Helwig: "'Styx' ist der richtige Film zur richtigen Zeit. Vor drei Jahren haben wir das Fünf Seen Filmfestival mit 'Schweizer Helden' eröffnet. Auch damals der richtige Film zur richtigen Zeit. Damals war es ein klares Statement für die Hoffung auf Menschlichkeit. Drei Jahre später hat sich vieles verändert. Was politisch unmöglich schien, ist plötzlich wieder möglich geworden. Rasch hingeworfene, unreflektierte Parolen erfahren eine ungeahnte Öffentlichkeit und massenhafte Verbreitung. Die Freiheit und auch die Demokratie scheinen dem Primat der kurzfristigen Sicherheit nachgeordnet zu werden. Die Vernunft kommt mehr und mehr abhanden, das sie als kompliziert oder gar nicht mehr fassbar erscheint. Gleichzeitig lässt das immer schneller hastende Streben nach noch mehr Wohlstand und der daraus bedingte Druck durch nicht erledigte Aufgaben keinen Moment des Überlegens oder Innehaltens zu. Von alldem erzählt 'Styx'."

"Unser Film erzählt die Verwandlung einer starken Frau, die auf einem Segeltörn unvermittelt aus ihrer heilen Welt gerissen wird. Wir erleben anfangs unsere Hauptfigur als Notärztin, als eine professionelle Helferin, die am Ende in ein grausames Dilemma auf hoher See gerät und sukzessive die Kontrolle verliert", erläutert Wolfgang Fischer. "Styx behandelt den individuellen Traum vom Paradies und umkreist die zentrale Frage nach der Bestimmung der eigenen Identität. Wer wollen wir sein? Wer sind wir? Wer müssen wir sein.?"

Der Europäische Filmpreis wird am 15. Dezember in Sevilla verliehen. Ausgezeichnet werden neben dem besten Spielfilm auch die besten Schauspieler, Regisseure und Drehbuchschreiber. Die Nominierungen werden am 10. November bekanntgegeben. Auf dem Fünf Seen Filmfestival ist "Styx" am 7. September auch Thema des Werkstattgesprächs in der Reihe Fokus Drehbuch (19 Uhr, Kino Breitwand Gauting). Am Eröffnungstag (6.9.) ist der Film außerdem noch in den Breitwand Kinos Seefeld (20 Uhr) und Starnberg 20.30 Uhr) zu sehen sowie am 7. September im Breitwand Kino Gauting (20.30 Uhr).

Hauptpartner des fsff sind die Bayerische Staatskanzlei, FFF Bayern, die Stadt Starnberg, der Bezirk Oberbayern, das Landratsamt Starnberg, die Kreissparkasse und das Kino Breitwand. Die Hauptmedienpartner sind BR, B2 und SZ, Medienpartner der Kreisbote, Blickpunkt Film, Arteschock und Seemagazin.

Information: www.fsff.de

Susanne Wolff in STYX
Matthias Helwig
Fünf Seen Filmfestival GmbH
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