1. Daniel O'Dochartaigh, Sandra Wollner, Andreas Pichler, Monica Willi. Ronny Trocker (abwesend) gewann mit DIE EINSIEDLER den Fünf Seen Filmpreis.

  2. Alle Jurys und die Gewinner auf der Bühne bei der Abschlussfeier und Preisverleihung in der Schlossberghalle Starnberg am 5. August 2017

  3. Traumhafte Open-Air-Spielstätten wie hier direkt am Wörthsee-Ufer

  4. Eröffnungsfeier am 27. Juli in der voll besetzten Schlossberghalle Starnberg

  5. Fulminante Eröffnungsfeier mit MAUDIE-Darstellerin Kari Matchett, Eva Mattes, Michaela May, Christoph Ott und Christoph Hahn (beide NFP) sowie Festivalleiter Matthias Helwig

  6. Die Schülerinnen von "Neues Tanzen Starnberg" vor der Vorführung von DANCER

  7. Abendstimmung am Starnberger See bei der Verleihung des DACHS-Drehbuchpreises im Ruderclub Starnberg

  8. Festivalleiter Matthias Helwig mit dem diesjährigen Ehrengast, Oscar-Preisträger und Meisterregisseur István Szabó.

  9. Ehrengast Eva Mattes mit Festivalleiter Matthias Helwig vor der Vorstellung von "Das Sams" und "Deutschland bleiche Mutter"

  10. Abendstimmung auf der legendären Festival-Dampferfahrt mit Open-Air-Kino und Prämierung des besten Kurzfilms

gASTLAND uNGARN

Ungarn – da gibt es einige Klischees, die in unseren Köpfen auftauchen: Die romantische Puszta von ICH DENKE OFT AN PIROSCHKA (Sektion In memoriam) aus den 50er Jahren, die schwierige Sprache und die Freundlichkeit, die schon Ernst Lubitsch in RENDEZVOUS NACH LADENSCHLUSS aufnahm, dunkle Visionen von eigenwilligen Regisseuren wie Bela Tarrs DIE WERCKMEISTERSCHEN HARMONIEN, Roma in weiten Landstrichen, der Urlaub am Plattensee und in neuester Zeit Viktor Orbán, der Premierminister Ungarns.
Und die Heimat für die, die dort zuhause sind, wie István Szabó und andere Gäste, die das Fünf Seen Filmfestival dieses Jahr aus dem osteuropäischen Land vorstellt. Es ist ein spannendes und ein vielfältiges Land. Wie verhalten sich diese Klischees mit der Wirklichkeit?
An einem Empfang mit dem ungarischen Konsulat am Freitag, 28.07., 19 Uhr in Starnberg kann man diese Frage beantworten. István Szabó, Gábor T. Szántó, Drehbuchautor von 1945 und Roland Vranik, Regisseur von DER BÜRGER werden zu Gast sein. Im Anschluss kann man diese wirklich exzeptionellen Filme sehen, natürlich mit der kleinen Werkschau von Filmen des größten ungarischen Regisseurs, István Szabó, von dem Historienepos SUNSHINE, das Ungarn von der K.u.k.-Zeit bis zur Nachkriegszeit abbildet, zu den entscheidenden Umbruchzeiten der vergangen Jahre in VERTRAUEN - BIZALOM. Am zweiten Wochenende werden die Regisseure Tamás Almási und Szabolcs Hajdu ihre Filme TITITÁ und IT´NOT THE TIME OF MY LIFE begleiten.

Pate der Filmreihe

Gastland Taiwan

Eine gute Tradition des Fünf Seen Filmfestivals ist es, aus dem fernen Land Taiwan einen Spielfilm und einige Kurzfilme zu zeigen, die nicht nur das Filmland, sondern auch das Denken, die Gesellschaft und die Natur dieser asiatischen Insel näherbringen können.
Die Partnerschaft mit Taipeh-City und dem Landkreis Starnberg begann 1980 mit dem Besuch einer militärischen Fallschirmspringer-Delegation aus Taiwan (Republik China) in Starnberg anlässlich ihrer Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Altenstadt/Schongau. Die daraus entstandenen Kontakte mit dem Landkreis Taipei führten ein Jahr später zur offiziellen Einladung einer Landkreisdelegation nach Taipei. Durch Austausch von Urkunden wurden die freundschaftlichen Beziehungen besiegelt. In der Zwischenzeit haben mehrere gegenseitige Besuche von Vertretern beider Landkreise stattgefunden.
Taiwan liegt etwa 160 Kilometer von der Südostküste des chinesischen Festlandes entfernt im Pazifischen Ozean, auf halbem Wege zwischen Korea und Japan im Norden sowie Hongkong und den Philippinen im Süden. Der Inselstaat Taiwan hat rund 20 Millionen Einwohner. So hat die Stadt New Taipeh City (früher: Landkreis Taipeh) mehr als 3 Millionen Einwohner.
Die Stadt New Taipeh City lädt zu einem Empfang am Montag, den 31. Juli in das Kino Breitwand nach Gauting ein.

In Kooperation mit

gastland indien

Eine weitere Tradition des Festivals ist der Indientag in der Gemeinde Herrsching aus Anlass der Städtepartnerschaft Herrsching und Chatra.
Angeregt durch die Aktivitäten und Kontakte der Indienhilfe beschloß der Gemeinderat Herrsching 1994, eine Partnerschaft mit der kleinen west-bengalischen Gemeinde Chatra einzugehen. Viele persönliche Kontakte entstanden dadurch im Laufe der Jahre und ließen die Beziehung zu einer partnerschaftlichen heranwachsen. Mehrere Gruppenreisen führten inzwischen Herrschinger Bürger in die fremde "Partner-Welt" und dank zahlreicher Spenden dafür konnten auch bereits zweimal kleine Delegationen aus Chatra nach Herrsching eingeladen werden. Unzählige Herrschingerinnen und Herrschinger beteiligten sich an der Betreuung der Gäste und boten viel Phantasie auf, um ihnen möglichst viele interessante Einblicke in das Leben auf dieser Seite der Welt zu geben. Die auf dem Fünf Seen Filmfestival gezeigten Filme zeigen die Probleme des Kinos, aber auch der Digitalisierung und des Endes einer Zeit auf dem Lande und die Demokratie in diesem riesigen Vielvölkerstaat.

In Kooperation mit

Gastland Südtirol

Die Provinz Südtirol hat sich dank einer starken Wirtschaftsförderung für den Film zu einer respektablen Produktionsstätte entwickelt. Die spektakulären Filmkulissen und Naturschauplätze
in den Bergen locken internationale Produktionen an, Südtiroler Filmschaffende finden mehr Raum für ihre Geschichten, Filmfestival und Filmschulen vor Ort fördern dazu die Entstehung interessanter lokaler Filme. In Zusammenarbeit mit dem Bolzano Film Festival Bozen möchten wir
einen Einblick in das rege Schaffen bei unseren alpenländischen Nachbarn geben und haben diesmal ganz neue Produktionen und Debütfilme in den verschiedenen Sektionen im Programm:
AMELIE RENNT (Fokus Drehbuch) erzählt den Beginn einer wunderbaren Freundschaft von zwei Jugendlichen, das Drama DIE EINSIEDLER (Fünf Seen Filmpreis) des Südtirolers Ronny Trocker zeigt das Familienschicksal auf einem Bergbauernhof und die Dokumentation DAS SYSTEM MILCH (Horizonte) des Südtiroler Filmmachers und Produzenten Andreas Pichler schaut hinter die Maschinerie der Milchproduktion. Zwei weitere Filme mit ureigener Südtirol-Thematik – die Dokumentationen
QUELLMALZ und DIE WUNDERLICHE – haben ihre Deutschlandpremiere auf diesem Festival. Dazu lädt das Bolzano Filmfestival Bozen zu einem Empfang ( 03.08.2017, 20:00 Uhr, Starnberg Schlossberghalle) ein, bei dem die Filme und ihre Macher vorgestellt werden.
Besonders freut es uns, dass Helene Christanell, Festivalleiterin des BOLZANO FILM FESTIVAL BOZEN, nicht nur beim Empfang, sondern auch als Jury -Mitglied beim Festival anwesend sein wird.

In Kooperation mit