Ein Baby verändert alles, auch Freundschaften. Für Argyro bricht eine Welt zusammen, als Anneta ihr gesteht, dass sie schwanger ist und die gemeinsame Heimat verlassen will. Die beiden jungen Frauen sind seit ihrer Kindheit eng miteinander verbunden, tiefer sogar, als sie sich selbst zunächst eingestehen. Ihre verspielte Zärtlichkeit passt wunderbar zu der koketten Art, mit der dieses herrlich nonkonforme griechische Regiedebüt ihre Geschichte einfängt – irgendwo zwischen Ende und Anfang, Sommerflirren und mystischen Entdeckungen, Vertrautheit und Liebe, Verunsicherung und Freiheitsdrang. (Pamela Jahn)