Weltstadt

In einer malerischen Kleinstadt in Brandenburg, überfielen zwei Jugendliche einen schlafenden Obdachlosen. Als sie bemerkten, dass er keine Wertsachen bei sich trug, schlugen sie Ihn und steckten ihn anschließend in Brand.
Nach einer wahren Begebenheit werden hier die Geschichten von fünf Menschen erzählt, 24 Stunden vor der Tat, die miteinander leben, die einander beeinflussen, ohne sich dessen bewusst zu sein.

WELTSTADT ist die Geschichte dieser Stadt und ihrer Bewohner.

Es ist die Geschichte von Till, der seine Malerlehre schmeißt und keine Ahnung hat, was er mit seinem Leben anfangen will. Es ist die Geschichte von Karsten, der aufgehört hat zu träumen. Er wohnt im Plattenbau am Rande der Stadt. Die Schule hat er nie beendet. Respekt verschafft er sich durch Gewalt. Zur Zeit muss er eine gerichtliche Auflage erfüllen und Sozialstunden in einem Obdachlosenheim ableisten.

Und es sind die Geschichten von Steffi, Heinrich und Günther, die an einem Punkt in ihrem Leben angelangt sind, wo sich etwas verändern muss oder wird. Was sie alle verbindet: Angst, Resignation, Frust und Aggression. Aggression, die sich gegen das Schwache richtet, gegen den Betrunkenen, den schon halb Verfallenen im Park, dessen Schicksal von ihren eigenen nicht weit entfernt ist. Die Vernichtung des bedrohlichen Bildes der eigenen Zukunft, ist der Versuch, die Angst abzuschütteln.

WELTSTADT beleuchtet eine Seite unseres gesellschaftlichen Lebens in Deutschland, das gerne übersehen wird und worüber in den Medien nur in reißerischen Schlagzeilen und mit aufgesetzter Verachtung berichtet wird. Doch was steckt dahinter? Die Geschichten von Karsten, Till, Steffi, Günter und Heinrich sind solche, die jeden Tag überall in Deutschland passieren. Niemand beachtet sie.
Es sind bewegende Momente, die kaum sichtbar hinter den frisch renovierten Fassaden der Stadt geschehen. Die Menschen hinter den Fassaden verändern sich kaum. Es sieht nur äußerlich besser aus. Der Film zeigt ein Zustandsmoment kleinstädtischer Banalitäten, gesellschaftlicher Verrohung und einer tief aggressiven Jugendsubkultur.

Deutschland 2009, 104 Min., FSK ab 18 Jahren
Deutschland 2009, 104 Min., FSK ab 18 Jahren
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