Der Dorflehrer

Petr arbeitet als Biologielehrer an einem Gymnasium in der tschechischen Hauptstadt Prag. Eines Tages packt er Hals über Kopf seine Habseligkeiten und heuert als Lehrer in einer kleinen Dorfschule an. Die Dorfbewohner wundern sich, warum Peter ins "Exil" gegangen ist.

Der neue Streifen von Bohdan Sláma, dessen Filme "Wilde Bienen" und "Die Jahreszeit des Glücks" auch in den deutschen Kinos zu sehen waren, hatte Ende August auf dem Internationalen Filmfestival in Venedig seine internationale Premiere.

Der Film erzählt von einem jungen Lehrer, der aufs Land kommt. Er hat ein angesehenes Prager Gymnasium verlassen, um künftig in einem abgelegenen kleinen Kaff zu unterrichten. Der junge Mann ist offensichtlich auf der Suche nach Ruhe und Einsamkeit. Auch wenn er den Menschen im Allgemeinen aus dem Weg geht, freundet er sich mit Marie an. Sie ist älter als er, lebt allein mit ihrem siebzehnjährigen Sohn, bewirtschaftet so gut es geht Haus und Hof und versorgt die Tiere. Marie sehnt sich nach einem Partner und verliebt sich in den jungen Lehrer. Sie ahnt nicht, dass er wegen seines Ex-Freundes und seiner Unsicherheit über die eigene sexuelle Orientierung aus der Stadt geflüchtet ist. Als sein Ex-Freund dann plötzlich im Dorf auftaucht und das feingesponnene Dreiecksverhältnis zwischen Marie, dem Lehrer und dem widerspenstigen Sohn aus dem Gleichgewicht bringt, muss sich der Lehrer seinen Gefühlen stellen.

"Der Dorflehrer" erzählt von Menschen, die sich nach Liebe sehnen, sich gleichzeitig aber vor ihren Gefühlen fürchten. Bohdan Slámas Helden sind verletzliche, melancholische Charaktere, die eine Geschichte voller Leidenschaften erleben. Pavel Li?ka, einer der besten tschechischen Schauspieler seiner Generation, und Zuzana Byd?ovská, ebenfalls eine hervorragende Theater- und Filmschauspielerin, glänzen in den Titelrollen. Die eindringlichen Kompositionen aus Vladimír Godárs Zyklus Mater, gesungen von Iva Bittová, lassen den Film auch zu einem eindringlichen musikalischen Erlebnis werden.

Tschechien/Deutschland/Frankreich 2008, 97 Min., FSK ab 16 Jahren
Tschechien/Deutschland/Frankreich 2008, 97 Min., FSK ab 16 Jahren
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