Das Blaue vom Himmel

Die Beziehung zwischen Sofia und ihrer Mutter Marga war und ist nicht besonders gut. Als die unter Amnesie leidende Marga hochgradig verwirrt und aggressiv in die Psychiatrie eingeliefert wird, versucht Sofia ihrer Mutter zu helfen, indem sie sie auf eine Reise nach Riga begleitet. Dort hatte Marga ihre Jugend verbracht und Juris geheiratet, der ihr untreu war. Es ist 1991 und eine russische Invasion droht dem kleinen baltischen Land.

D 2010, 102 Min., FSK ab 12 Jahren
D 2010, 102 Min., FSK ab 12 Jahren
Regie:
Drehbuch:
Besetzung:
Kamera:
Hans Steinbichler
D 2011

 

Das Blaue vom Himmel


100 min.
Zeitlebens hat Marga (Hannelore Elsner) wenig Gefühle für ihre Tochter Sofia (Juliane Köhler) gezeigt. Nun aber offenbart sie Ängste, Wunden und eine tiefe Sehnsucht nach ihrem seit Jahren verstorbenen Mann Juris. Immer mehr verliert sie sich in ihrer Vergesslichkeit und verlangt plötzlich wie ein Kind nach Zärtlichkeit. Das ist eine ungewohnte Situation für Sofia, die sich nun um ihre Mutter kümmern muss, nachdem sie lange kaum Kontakt zu ihr hatte. Und die Mutter ist mal schroff, mal humorvoll, mal voll da und mal ganz weg. Und als wäre sie erleichtert, sich endlich von ihren Erinnerungen zu befreien, erzählt sie hin und wieder von Dingen, die lange zurückliegen. Von Dingen, von denen Sofia noch nie gehört hat. Eine leise Ahnung, dass Margas Vergangenheit auch ihre eigene betrifft, veranlasst Sofia, kurzerhand mit ihrer Mutter nach Riga zu reisen. Hier ist Marga aufgewachsen, und hier hat sie Juris geheiratet. Doch je mehr Sofia über ihre Mutter erfährt, desto unklarer wird ihr, wer sie selbst ist. Und desto mehr offenbart sich, dass es das Blaue vom Himmel war, das Marga ihr ein Leben lang über ihre gemeinsame Vergangenheit erzählt hat.
Hans Steinbichler (Hierankl, Winterreise) erzählt hier eine unglaubliche Geschichte um Mütter und Töchter, die wegen ihrer Dramatik leicht kitschig und unglaubwürdig hätte werden können. Selbst in den dichtesten Momenten bemüht er sich, auch die andere Seite zu sehen. So ist sein neuester Film zu einem kleinen Meisterwerk geworden – mal wieder!

Drehbuch: Robert Thayenthal, Josephin Thayenthal
Kamera: Bella Halben
Schnitt: Mona Bräuer
Darsteller: Matthias Brandt, Karoline Herfurth, Juliane Köhler, Hannelore Elsner

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