Wir wollten die Republik verändern - der liberale Gerhart Baum

Das Kino Breitwand zeigt neue Dokumentation "Wir wollten die Republik verändern - Der Liberale Gerhart Baum"
Das Filmportrait des 80-jährigen Politikers umfasst die deutsche Nachkriegsgeschichte bis in die Gegenwart und beschreibt gleichzeitig aus der Sicht Baums den Wandel der Freien Demokratischen Partei (FDP), deren Mitglied er seit nunmehr bald 60 Jahren ist.
Am Donnerstag, 9.5., 20 Uhr ist der ehemalige Innenminister Gerhart Baum zu Gast.
Ein visionärer Politiker, der seine Überzeugungen vertritt - wenn es sein muss, gegen den Mainstream der eigenen Partei. Ein Mann von Temperament und Entschiedenheit, aber auch Besonnenheit. Jemand, der mitten in der "liberalen Familie" steht. Das sagen Freunde, Parteigenossen und Weggefährten über Gerhart Baum, einen der großen Männer der Bundesrepublik Deutschland.
Die Lebensgeschichte des unbeirrten Demokraten beginnt in Dresden, wo er die Bombennacht am 13. Februar 1945 überlebt. Gemeinsam mit der Mutter und den Geschwistern flieht er nach Oberbayern und geht Anfang der 50er Jahre nach Köln, wo er bis heute lebt. Noch als Student wird er Vorsitzender der Jungdemokraten, der Jugendorganisation der FDP. Baums Bekenntnis zur sozial-liberalen Koalition der 70er Jahre und seine Haltung bei ihrem dramatischen Bruch 1982 -- der seine eigene politische Karriere jäh beendete -- machen deutlich, für welche politischen Überzeugungen Gerhart Baum sein Leben lang leidenschaftlich eingetreten ist. Bis heute kämpft er mit erfolgreichen Verfassungsbeschwerden vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe für die Bürger- und Freiheitsrechte in Deutschland.
Die Münchner Filmemacherin Bettina Ehrhardt widmet sich in ihrem neuen Film einer faszinierenden Figur der deutschen Zeitgeschichte. "Wir wollten die Republik verändern" -- der Liberale Gerhart Baum ist das eindringliche Porträt eines streitbaren Liberalen, der beinahe 60 Jahre lang Politik gestaltet und gelebt hat. In intensiven Gesprächen mit Baum und wichtigen Wegbegleitern wie Hans-Dietrich Genscher, Hildegard Hamm-Brücher und Günter Verheugen, mit Zeitzeugen wie dem Journalisten Friedrich Nowottny und dem Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit, entsteht gleichzeitig ein Bild deutscher Nachkriegsgeschichte bis in die Gegenwart.
Ehrhardt begleitet den Politiker und Anwalt Baum mit der Kamera bei seinen Auftritten in seiner Heimatstadt Dresden und vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, reist mit ihm an die Orte seiner Erinnerung. Seltenes Archivmaterial und die prägnanten Statements der Protagonisten lassen Geschichte lebendig werden.

D 2012, 90 Min., FSK ab 12 Jahren
Regie:
Bettina Erhardt
D 2012, 90 Min., FSK ab 12 Jahren
Regie:
Bettina Erhardt
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