Ein poetisch-hybrider Dokumentarfilm, in dem eine Tochter ihren Vater auf die Spuren seiner verlorenen Heimat begleitet. Nach sechzig Jahren im Exil kehrt Asllan mit Dea in sein kosovarisches Heimatdorf Makermal zurück, um Erinnerungen wiederzubeleben, die der Krieg ausgelöscht hat. Zwischen heiteren Reminiszenzen und schmerzhaften Enthüllungen stellen sich Vater und Tochter dem Verlust einer zentralen Familienfigur und den Wunden einer Gemeinschaft. Der Film ist eine sensible Meditation über die Zerbrechlichkeit der Erinnerung, zwischen Kino der Realität und magischem Realismus. (Swissfilms)
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Eine Regisseurin kehrt mit ihrem emigrierten Vater in den Kosovo zurück, um dessen Kindheitserinnerungen an sein vom Krieg zerstörtes Heimatdorf zurückzuholen. Gemeinsam lassen sie den Kosovo der 1950er Jahre mit seinen damaligen Bewohner:innen wieder aufleben, wobei erschütternde Wahrheiten und das schleierhafte Verschwinden der Grossmutter ans Licht kommen. Die Nachforschungen von Vater und Tochter heben die Resilienz einer Gemeinschaft hervor, die sich durch mündliche Überlieferung an ihre Geschichte klammert. (Solothurn)