Es kommt der Tag

Es kommt der Tag des Wiedersehens... Ende der 70er Jahre hat Judith (Iris Berben)
ihre Tochter zur Adoption freigegeben, um in den Untergrund zu gehen. Heute lebt
sie unter falschem Namen mit ihrem Mann und zwei Kindern im Elsass. Eines Tages
wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt, in Gestalt ihrer erwachsenen Tochter
Alice (Katharina Schüttler). Alice will wissen, warum Judith sie damals im Stich gelassen
hat. Sie verlangt von ihrer Mutter, dass sie sich stellt. Niemand kennt Judiths
Geheimnis, niemand außer Alice.
Doch Judith bereut nichts und hält mit aller Macht an ihrer bürgerlichen Existenz
fest, bis der Tag der Wahrheit naht...
Wie weit darf man für seine Ideale gehen? Dieser Frage geht der Kinofilm von Regisseurin
Susanne Schneider nach, die u. a. das Drehbuch zu ?Solo für Klarinette?
und ?Feuerreiter? schrieb. In der deutsch-französischen Koproduktion liefern sich Iris
Berben und Katharina Schüttler als Mutter und Tochter ein intensives Schauspielduell,
wie man es im deutschen Kino schon lange nicht mehr gesehen hat. Freiheit,
Schuld und Mutterliebe stehen auf dem Spiel.
Schonungslos und offen gehen die hochkarätigen Darstellerinnen an ihre Grenzen
in diesem eindringlichen Kammerspiel um die privaten Folgen einer radikalen Vergangenheit.



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Breitwand Schloß Seefeld

SO 28.08.
11:00  OV
Es kommt der Tag

Deutschland 2008, 104 Min., FSK ab 12 Jahren, OV
Regie:
Susanne Schneider
Drehbuch:
Susanne Schneider
Besetzung:
Katharina Schüttler, Iris Berben, Jacques Frantz, Sebastian Urzendowsky, Sophie-Charlo Kaissling-Dopff, Andrée Damant, Jean-Claude Arnaud
Kamera:
Jens Harant
Filmographie:

2008 Es kommt der Tag
2003 In einer Nacht wie dieser

Susanne Schneider, geboren in Stuttgart, studiert Kunst an der Stuttgarter Kunstakademie und der Düsseldorfer Akademie der Künste. Im Anschluss erhält sie eine Stelle als Regieassistentin am Düsseldorfer Schauspielhaus sowie am Schauspiel Frankfurt und ist schließlich als freie Theaterregisseurin an Bühnen in ganz Deutschland und der Schweiz tätig. Nach einem Workshop an der Drehbuchwerkstatt München und Arbeitsaufenthalten am Drama Department der New York University und dem Teatro Gloria in Rio de Janeiro ist Schneider als Theater- und Drehbuchautorin tätig. Bereits für ihr erstes verfilmtes Drehbuch zu dem Migrations- und Jugenddrama "Fremde, liebe Fremde" wird sie 1992 mit dem Bayerischen Fernsehpreis und dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Seit 1995 gehört Schneider zum Stab der Drehbuchautoren der ARD-Krimi-Reihe "Tatort"; hier vor allem für die Produktionen des SWR. Im Kinobereich zeichnet Schneider für die Drehbücher von Filmen wie Nico Hoffmanns Thriller "Solo für Klarinette" (1998) mit Götz George und Corinna Harfouch und Nina Grosses preisgekröntem Hölderlin-Drama "Feuerreiter" (1998) mit Martin Feifel und Ulrich Mühe verantwortlich. Ihr Debüt als Filmregisseurin gibt Susanne Schneider im Jahr 2002 mit dem hoch gelobten TV-Drama "In einer Nacht wie dieser". Mit dem Familiendrama "Es kommt der Tag" legt Susanne Schneider 2009 ihren ersten Film als Kinoregisseurin vor.
Es kommt der Tag

Deutschland 2008, 104 Min., FSK ab 12 Jahren, OV
Regie:
Susanne Schneider
Drehbuch:
Susanne Schneider
Besetzung:
Katharina Schüttler, Iris Berben, Jacques Frantz, Sebastian Urzendowsky, Sophie-Charlo Kaissling-Dopff, Andrée Damant, Jean-Claude Arnaud
Kamera:
Jens Harant
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