FSFF 2026 >> LUNA WEDLER
Im Herzen eines botanischen Gartens in einer mittelalterlichen Universitätsstadt in Deutschland steht ein majestätischer Ginkgobaum. Dieser stille Zeuge hat über ein Jahrhundert lang den ruhigen Rhythmus der Veränderung über drei Menschenleben hinweg beobachtet.
1908 entdeckt die erste Studentin der Marburger Universität durch die Linse ihrer Kamera eine Ordnung im Kleinen, im Blatt, im Pflanzengewebe. 1972 findet ein junger Student über eine einfache Geranie zu einer fast existenziellen Erfahrung. 2020 schließlich, mitten in der Corona-Pandemie, strandet ein Neurowissenschaftler aus Hongkong in der Universität und beginnt die geheimnisvollen Verbindungen zwischen Mensch und Pflanze zu erforschen.