Regisseur Pitsaev, gebürtiger Tschetschene, der in Paris lebt, erbt in Georgien, wohin seine Familie und viele Landsleute geflohen sind, ein Stück Land. Bei einem seiner seltenen Besuche präsentiert er der verblüfften Verwandtschaft seine Pläne: Er will ein Baumhaus bauen, wie er es sich als Kind erträumt hat. Es entspinnen sich Diskussionen über Heimat und Familie, Herkunft und Zukunft, von Pitsaev mit großer Zuneigung beobachtet. Kernstück ist eine lange überfällige Aussprache mit seinem Vater. Während er überlegt, wie er jemals in dieser abgeschiedenen Gegend leben soll, ist die Familie vor allem besorgt, weil der bald 40-Jährige immer noch nicht verheiratet ist. (Andreas Ungerböck)