1991 war's mehr als nur ein irrwitziger Gedanke: Wasser in die Wüste Ténéré zu tragen. Ein Roadmovie, ein Film im Film und ein Projekt, das an seiner eigenen absurden Handlung scheitert und am Unvermögen nur Europäer mitten in Afrika zu sein.
Nach 30 Jahren zusammen mit SAHARA SALAAM endlich wieder im Kino. Berauschende Sinneswandlungen als Wüsten – Duett, ein Kunstgriff nach der Unendlichkeit, die Utopie von damals als Realität heute, eine außergewöhnlich eingefangene Komposition über das mühevolle Sich-Hinfort-Bewegen.
“Ganz nah wird mir hier Fellinis „8 1/2‘“ diese Reise der Sinnsuche und Zweifel mit realer Zielvorgabe … dann auch Truffauts „Die amerikanische Nacht“ und parallel jetzt „Blaue Wüste“. Vielschichtig und mit real historischem Aufbruch von Willy Brandt und den unüberhörbar wiederkehrenden Naziparolen aus dem Jahr 1991. Ganz aktuell in seiner sozialpolitischen und künstlerischen Bedeutung in klarer cineastischer Orientierung. “ (Pressestimme Hersbruck)