Kein bedeutendes Ereignis findet ohne ihn statt. Wir sehen ihn auf seinen nächtlichen Streifzügen und auf den Afterpartys nach Konzerten – meist voller Energie, seine Krankheit mit Humor überspielend. Sein Leben rinnt ihm durch die Finger, doch Frédéric weigert sich, kürzerzutreten. Er komponiert Meisterwerke, manchmal im Auftrag, und gibt, aus finanziellen Gründen, Klavierunterricht. Freunde bewundern ihn, Frauen begehren ihn. „Chopin, Chopin!“ ist ein historisches biografisches Drama von Michał Kwieciński, das die Zuschauer ins Paris der 1830er-Jahre entführt und das Leben von Frédéric Chopin schildert – eines Künstlers, hin- und hergerissen zwischen Musik, emotionalen Verstrickungen und gesellschaftlichen Erwartungen. Der Film zeigt sowohl sein öffentliches Leben – Konzerte, Pariser Salons und den Einfluss von Literatur und Kunst – als auch seine private Welt: Beziehungen, Freundschaften, die Sehnsucht nach seiner Heimat und die inneren Kämpfe eines Genies, das gemeinsam mit seinem Umfeld seinen Klang und seine Identität formt.