Fünf Filme mit Live-Moderation durch Alpinisten und Filmemacher
Passion für sinnstiftende Erlebnisse. Passion für Kinofilm. Passion für eine Gemeinschaft, die sich über die Liebe zu den Bergen der Welt definiert. Um all diese Leidenschaften geht es im neuen Programm des Alpen Film Festivals ("Passion-Tour" 2026) mit fünf Dokumentarfilmen, die von Mut, Ausdauer, Verantwortung, Freundschaft und der stillen Kraft des Dranbleibens erzählen.
Das Herzstück des Programms ist der wohl aufwendigste Bergfilm unserer Zeit: Der international gefeierte und in Starnberg geborene Alpinist David Göttler steht an der Spitze des internationalen Höhenbergsteigens. Doch er riskiert Karriere, Ansehen und Respekt, als er über 12 Jahre hinweg am selben Berg scheitert: Keine Träger, keinerlei Hilfe, nur er allein und die größte Wand der Erde. Der Filmerzählt, was es bedeutet, am „Schicksalsberg der Deutschen“ zu scheitern – bis es gelingt?
Weiter erfreut sich ein Ehepaar quicklebendig an 60 Jahren abenteuerlichen Lebens. Förster widmen sich voller Leidenschaft der Hege und Pflege des bayerischen Bergwalds. Ines Papert und Sarah Huenekin zeigen, dass für erfahrene Alpinistinnen Alter nur eine Zahl ist. Und zwei Südtiroler Brüder gehen durch Himmel und Hölle des Freeridens.
Die Macher des Programms sind live vor Ort, um über das filmische Erleben hinaus, mit dem Publikum den Bergfilm zu feiern.
Die Filme
50-50 (Regie: Angela Percival, 11 Min.)
Steile Karriere (Regie: Andreas Dusch, 10 Min.)
Fathom (Regie: Jakob und Matthias Weger, 10 Min.)
Nanga Parbat - Echoes of Sisyphus (Regie: Tom Dauer, 45 Min.)
Ein ganz normales Leben (Regie: Jakob Schweighofer und Hermann Erber, 20 min.)
| SO 09.08. |
|---|
| 21:15 |