Helene Weigel - Revolutionärin im Rampenlicht

Kurz:
Wer war Helene Weigel? Der Film begleitet mit eindrücklichem Archivmaterial die überzeugte Kommunistin, Schauspielikone und Freidenkerin von ihren Theateranfängen über die Flucht vor den Nationalsozialisten bis zur Gründung und Leitung des Berliner Ensembles. Entstanden ist ein starkes Porträt, das endlich die „Frau hinter Brecht“ ins Rampenlicht stellt.

Ein Film über die radikale Künstlerin Helene Weigel, die das kulturelle Leben des 20. Jahrhunderts grenzüberschreitend mitgeprägt hat. Ein Film über eine Frau und ihr Leben für die Utopie einer gerechteren Welt.
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Neue Visionen Verleih:
Bis heute bedeutet sie die Welt für jene Bretter, die die Welt bedeuten. Helene Weigel hat ein unglaubliches Vermächtnis hinterlassen – mit ihrem eigenen Werk und dem ihres Mannes Bertolt Brecht, der an ihr wuchs und nur mit ihr Theatergeschichte schreiben konnte. Von der „lärmendsten Schauspielerin Berlins“, die Anfang der 1920er Jahre mit explosivem Stil und rabiater Behauptungskunst zum Theaterstar der Hauptstadt aufstieg, zur Intendantin des Berliner Ensembles, die altes Kriegsgerät als Theatertechnik verbauen ließ. Sie war eine Macherin, die sich für nichts zu fein war. Ihr Spektrum reichte von der Handwerkerin bis zur Erneuerin des Epischen Theaters, von der Sängerin in Arbeiterkneipen bis zur Matriarchin mit Masterplan, die sich und ihr Theaterhaus gegen alle Verwerfungen der Nachkriegszeit zu wehren wusste. Für viele Menschen in der jungen DDR wurde sie zur Hoffnungsträgerin. Der Dokumentarfilm HELENE WEIGEL – REVOLUTIONÄRIN IM RAMPENLICHT füllt eine gravierende Lücke, denn erschütternd wenig wird an den gewaltigen Spielraum erinnert, den Helene Weigel für sich, die Schauspielkunst und die Kulturpolitik erkämpfte. Er lässt teilhaben an diesem verwegenen, rasanten, tragischen Leben, das voller Erschütterungen und unerschütterlicher Energie steckt. Höchste Zeit ist es für die Geschichte dieser Jüdin aus Wien, die zu einer Frau der Extreme wurde.

Mit viel Feingefühl erzählt Regisseurin Maria Wischnewski auch von der privaten Seite dieses hochpolitischen Lebens, von Liebe und Schmerz einer zutiefst menschlichen Heldin. Sie folgt ihren familiären Spuren und Verzweigungen bis in die Generation, die heute in den USA lebt. Mit neuem und aufwendig digitalisiertem Archivmaterial und persönlichen Briefen, gesprochen von Birgit Minichmayr und August Diehl, und flankiert von Zeitzeugen, Erben und Angehörigen, darunter Katharina Thalbach, Johanna Schall und Manfred Karge, entsteht ein kluges Porträt dieser bahnbrechenden künstlerisch-intellektuellen Symbiose zwischen Bertolt Brecht und Helene Weigel.

Helene Weigel - Revolutionärin im Rampenlicht

DE/AT 2026, 102 Min., FSK ab 12 Jahren, OmU
Regie:
Maria Wischnewski
Drehbuch:
Maria Wischnewski
Besetzung:
Birgit Minichmayr, August Diehl
Kamera:
Martin Langner, Felix Leiberg
Filmographie:

2026 Helene Weigel - Revolutionärin im Rampenlicht
2023 Stadtratten - Unbekannte Parallelwelt
2021 Die Brauereien am Prenzlauer Berg
2018 Dagmar Manzel - Porträt einer Anti-Diva
2018 Das Springer Hochhaus
2017 Clärchens Ballhaus
2015 Das Geheimnis der Digedags

Maria Wischnewski: Diplom-Kulturwissenschaftlerin, Studium in Deutschland, Russland und Polen. Während des Studiums als Übersetzerin, Kinoprogrammmacherin und bei verschiedenen Film-Festivals tätig. Seit 2007 ist sie Produzentin, Producerin und Autorin für Dokumentarfilm und realisierte seitdem mehr als zwanzig Filme, die sich mit gesellschaftlich wichtigen und zeitgeschichtlichen Themen auseinandersetzen und für Aufmerksamkeit sorgen. 2016 Gründung der Koberstein Film. Grimme-Preisträgerin, Mitglied der Deutschen Filmakademie und der AG DOK.
Helene Weigel - Revolutionärin im Rampenlicht

DE/AT 2026, 102 Min., FSK ab 12 Jahren, OmU
Regie:
Maria Wischnewski
Drehbuch:
Maria Wischnewski
Besetzung:
Birgit Minichmayr, August Diehl
Impressum
Büro- und Lieferadresse: Kino Breitwand - Matthias Helwig - Bahnhofplatz 2 - 82131 Gauting - Tel.: 089/89501000 - info@breitwand.com - Umsatzsteuer ID: DE131314592
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