Deutschland, Nachkriegszeit: Millionen Kinder werden in Kurheime geschickt. Doch statt Heilung erleben sie systemische Gewalt – und kehren traumatisiert zurück.
Ausgehend von der Geschichte ihrer Mutter und den Stimmen weiterer Betroffener erzählt die Regisseurin von einem verdrängten Kapitel deutscher Geschichte – und von dessen Folgen bis in die Gegenwart.
Die Regisseurin spricht mit Betroffenen und begleitet eine Jugendtheatergruppe, die sich mit dem Thema auseinandersetzt. Über die Gräueltaten in den Heimen hinaus beleuchtet der Film die emotionale Sprachlosigkeit in den Familien, in denen das Erlebte oftmals gar nicht thematisiert wurde. Und er fragt danach, wie sich die Weitergabe der Traumata an die nächsten Generationen unterbrechen lässt.