Ein wunderbar poetischer Film über das frühe Kindsein, die kindliche Freiheit und die Erinnerungen daran. Neugierig sein, Kirschen essen, mit Kostümflügeln auf dem Rücken ein wenig über die Wiese fliegen.
Die erwachsengewordene Maja blickt zurück auf ihre frühe Kindheit, die sie mit ihrer alleinerziehenden Mutter Marie quasi auf der Straße verbrachte. Die Mutter ist Künstlerin, sie verdient sich ihr Geld als Straßenclown, zieht zusammen mit der kleinen Maja und einem ledernen Koffer von Stadt zu Stadt. Während Marie die Menschen zum Lachen bringt, sitzt die Dreijährige auf dem Koffer, sieht zu, erkundet aber auch allein die immer neue Umgebung. Die beiden schlafen mal hier, mal dort, oft bei Männern, die Marie attraktiv findet und einer dieser Bekanntschaften reist sie schließlich nach – bis nach Italien – und scheint dort endlich zur Ruhe zu kommen.