1. Daniel O'Dochartaigh, Sandra Wollner, Andreas Pichler, Monica Willi. Ronny Trocker (abwesend) gewann mit DIE EINSIEDLER den Fünf Seen Filmpreis.

  2. Alle Jurys und die Gewinner auf der Bühne bei der Abschlussfeier und Preisverleihung in der Schlossberghalle Starnberg am 5. August 2017

  3. Traumhafte Open-Air-Spielstätten wie hier direkt am Wörthsee-Ufer

  4. Eröffnungsfeier am 27. Juli in der voll besetzten Schlossberghalle Starnberg

  5. Fulminante Eröffnungsfeier mit MAUDIE-Darstellerin Kari Matchett, Eva Mattes, Michaela May, Christoph Ott und Christoph Hahn (beide NFP) sowie Festivalleiter Matthias Helwig

  6. Die Schülerinnen von "Neues Tanzen Starnberg" vor der Vorführung von DANCER

  7. Abendstimmung am Starnberger See bei der Verleihung des DACHS-Drehbuchpreises im Ruderclub Starnberg

  8. Festivalleiter Matthias Helwig mit dem diesjährigen Ehrengast, Oscar-Preisträger und Meisterregisseur István Szabó.

  9. Ehrengast Eva Mattes mit Festivalleiter Matthias Helwig vor der Vorstellung von "Das Sams" und "Deutschland bleiche Mutter"

  10. Abendstimmung auf der legendären Festival-Dampferfahrt mit Open-Air-Kino und Prämierung des besten Kurzfilms

ISTVAN SZABO

István Szábo, Jahrgang 1938, jüdischen Ursprungs, hatte sein Regiestudium 1956, im Jahr des ungarischen Aufstands, in Budapest begonnen und bereits 1963 für seinen Kurzfilm Konzert internationale Auszeichnungen erhalten. Sein erster Spielfilm Das Alter der Träumereien - eine peinvolle Auseinandersetzung mit den Illusionen und den Reifungs- und Anpassungsprozessen seiner Generation folgte 1964. Seitdem gehörte er zu den kreativsten und künstlerisch einflussreichsten Autorenfilmern in Europa. In seinen frühen Filmen spiegelte sich das politische Trauma des niedergeschlagenen ungarischen Aufstandes in einer allegorischen, stark poetisch und melancholisch gefärbten Bildsprache. In den 1980er Jahren begann Szabó mit Mephisto (1981) seine europäische Karriere. Er führte seine Lebensthemen - das Verhältnis von Künstlern und politischer Macht, die Beschädigung des Individuums durch die gesellschaftlichen Umstände – bis zu seinem letzten Film BEHIND THE DOOR / HINTER DER TÜR (2012) fort. Als Achtzehnjähriger auf der Filmakademie hat er nach seinen eigenen Worten sich selbst gerettet, indem er aus Angst vor der Drohung des Geheimdienstes von der Filmschule ausgeschlossen zu werden, für sie ein paar Jahre Berichte verfasst hat, deren Inhalte er aber vorher mit den Betroffenen absprach. Das zentrale Thema seines Filmschaffens blieb das Verhältnis des Einzelnen zur Macht, auch aus der eigenen Verstrickung heraus.