1. Wir freuen uns auf unsere Ehrengäste 2017 – der Starregisseur István Szabó und die Ausnahmeschauspielerin Eva Mattes

  2. Der diesjährige Eröffnungsfilm MAUDIE, ein irisch-kanadischer Spielfilm von Aisling Walsh. Darstellerin Kari Matchett ist anwesend.

  3. Fokus Drehbuch bietet auch in diesem Jahr wieder spannende Inhalte und renommierte Filmemacher, u.a. mit Eva Mattes, Simon Verhoeven, Ute Wieland.

  4. Abendstimmung auf der legendären Festival-Dampferfahrt mit Open-Air-Kino und Prämierung des besten Kurzfilms

  5. Open-Air-Kino auf dem FSFF in Starnberg - laue Sommernächte laden ein zum Filmschauen unter Sternenhimmel

  6. Die FSFF-Dampferfahrt mit vielen Filmschaffenden findet heuer am 1. August 2017 statt. Erstmals mit Künstler-Performance und Versteigerung

  7. Wir freuen uns auf unsere Ehrengäste 2017 – der Starregisseur István Szabó und die Ausnahmeschauspielerin Eva Mattes

  8. Herrliche Stimmung beim Open Air Kino direkt am Ufer der Wörthsees - herausragende Filme inklusive

  9. Wieder ein buntes Rahmenprogramm beim FSFF 2017 mit Tanz, Musik, Performances, Ausstellungen

ISTVAN SZABO

István Szábo, Jahrgang 1938, jüdischen Ursprungs, hatte sein Regiestudium 1956, im Jahr des ungarischen Aufstands, in Budapest begonnen und bereits 1963 für seinen Kurzfilm Konzert internationale Auszeichnungen erhalten. Sein erster Spielfilm Das Alter der Träumereien - eine peinvolle Auseinandersetzung mit den Illusionen und den Reifungs- und Anpassungsprozessen seiner Generation folgte 1964. Seitdem gehörte er zu den kreativsten und künstlerisch einflussreichsten Autorenfilmern in Europa. In seinen frühen Filmen spiegelte sich das politische Trauma des niedergeschlagenen ungarischen Aufstandes in einer allegorischen, stark poetisch und melancholisch gefärbten Bildsprache. In den 1980er Jahren begann Szabó mit Mephisto (1981) seine europäische Karriere. Er führte seine Lebensthemen - das Verhältnis von Künstlern und politischer Macht, die Beschädigung des Individuums durch die gesellschaftlichen Umstände – bis zu seinem letzten Film BEHIND THE DOOR / HINTER DER TÜR (2012) fort. Als Achtzehnjähriger auf der Filmakademie hat er nach seinen eigenen Worten sich selbst gerettet, indem er aus Angst vor der Drohung des Geheimdienstes von der Filmschule ausgeschlossen zu werden, für sie ein paar Jahre Berichte verfasst hat, deren Inhalte er aber vorher mit den Betroffenen absprach. Das zentrale Thema seines Filmschaffens blieb das Verhältnis des Einzelnen zur Macht, auch aus der eigenen Verstrickung heraus.