FSFF 2026 >> PERSPEKTIVE SPIELFILM
Ein Mutterporträt.
Im Anschnitt ein Paar Knie, eine Hand greift ins Leere. Ein nackter Rücken richtet sich unter Ächzen auf, bis er fast das ganze Bild einnimmt. Teresas Körper ist Ausdruck ihrer Dauererschöpfung. Meine Wirbelsäule wird jeden Moment brechen, sagt sie, und dass ihr Körper in diesem Zustand sei, weil ihr Leben nicht gut war. Teresa ist das Opfer patriarchaler Gewalt. Vor ihrem Mann musste sie fliehen, mittellos blieb ihr keine andere Wahl, als die beiden kleinen Töchter zurückzulassen. Nun holt sie die Vergangenheit erneut ein. Ihr Lebensgefährte verlässt sie, Teresa verliert ihre Existenz. Ihr gegenüber wiegt sich im durchtrainierten Body ihre Tochter Magda in einem trancehaften Tanz.