Im Japan der 1930er Jahre beginnt eine junge Prostituierte eine Affäre mit dem Besitzer des Bordells. Abgeschottet von der Außenwelt geben sich die beiden ganz der grenzenlosen sexuellen Begierde hin. Was als heimliche Romanze beginnt, entwickelt sich schnell zu einer gefährlichen Besessenheit, bei der sich die Liebesspiele in Gewalt und Schmerz steigern. Ihre intensive Beziehung führt sie beide auf einen dunklen Pfad.
Im Reich der Sinne beruht auf einer wahren Begebenheit um Abe Sada, die sich so ähnlich 1936 in Japan zugetragen hat. Als der Film bei der Berlinale 1976 gezeigt wurde, beschlagnahmte die Staatsanwaltschaft den Film direkt nach der Premiere als harte Pornografie. Das Berliner Strafgericht nahm aber diesen Vorwurf zurück und seitdem ist der Film ungekürzt zu sehen.