Sein oder Nichtsein

To Be or Not to Be









Land: US
Jahr: 1942
Länge: 93 Min.
Regie: Ernst Lubitsch
Kamera: Rudolph Maté
Drehbuch: Edwin Justus Mayer
Darsteller: Carole Lombard, Jack Benny, Robert Stack, Felix Bessart, Stanley Ridges

Sektion:


Eine Meisterleistung an Sarkasmus und Ernsthaftigkeit zugleich.

Der Klassiker, den man kennen muss - der Kultfilm, der zu den Besten gehört! Eine turbulente, einfallsreiche, witzige und treffsichere Satire auf die Machthaber des Nationalsozialismus.
Der Schauspieler Josef Tura ist eitel. Wegen seiner schönen Frau verlässt ein Offizier den Theatersaal während Turas Hamlet-Dialogs. Tura ist erbost. Zum gleichen Zeitpunkt besetzen die Nationalsozialisten Warschau, das vor Kriegsbeginn geprobte Anti-Hitler-Stück wird verboten. Das Theater-Ensemble schließt sich dem Widerstand an. Die Talente sind gefragt, als ein Kollaborateur mit Unterlagen über die Widerstandskämpfer nach Warschau kommt. Um zu verhindern, dass er das Material der Gestapo übergibt, verkleiden sich die polnischen Schauspieler selbst als Gestapo-Offiziere und wagen sich in die Höhle des Löwen.

Warschau, 1939: Die polnischen Schauspieler eines Theaters proben eine antifaschistische Komödie, kurz bevor der Zweite Weltkrieg ausbricht. Aus diesem Stoff, der halb Satire, halb Widerstandsdrama ist, hat der europäische Emigrant Ernst Lubitsch 1942 die perfekteste Hollywood-Komödie überhaupt geschaffen, eine Mischung aus Frivolität und Moral, aus politischem Witz und Dekadenz. Einen Film, der alle seine Situationen so oft umkehrt und spiegelt, bis das Unterste zuoberst ist. Einen Film, der mit einem falschen Hitler den echten so treffend einfing, wie der nie sein konnte, vielleicht von Chaplins “Der große Diktator“ abgesehen. Es ist erstaunlich, dass nicht nur Lubitsch, sondern alle Beteiligten an diesem Film im Kriegsjahr 1942 und angesichts der bis dahin bekannten Gräueltaten des Nationalsozialismus ihren Glauben an eine Zeit nach Hitler und an die Menschlichkeit, ihre Kraft und ihren Humor nicht verloren hatten. Der Film war eben auch ein kraftvolles Zeichen für eine menschliche Zukunft.



26.07.2014
15:30 in Breitwand Schloß Seefeld
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29.07.2014
21:30 in Gasthof Schuster Hochstadt
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01.08.2014
22:15 in Breitwand Schloß Seefeld
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